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Der aktuelle Spielplan des Theaters Trier unter: www.theater-trier.de

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Nabucco

(Premiere: 07.06.2008)

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Dardanus

(Premiere: 06.04.2008)

"Wie man mit nur 17 Mitgliedern als Chor großen Klang mit Einsatzgenauigkeit und Stimmschönheit erzeugen kann,
 belegt diese Aufführung (Choreinstudierung Jens Bingert)."  (Quelle: www.opernnetz.de)

" Der Chor (Leiter: Jens Bingert) verdient sich an diesem Abend das Adjektiv "brillant", für seine prägnanten Einsätze, für seine mutige, zupackende Lesart, die so wirkt, als sei man im Barock zu Hause." (Quelle: Trierischer Volksfreund vom 08.04.2008)

"Von Chor (...) und Gesangssolisten hört man ungeachtet einer auch für Nichtromanisten erkennbar unterschiedlich nahen oder weniger nahen Anpassung an die französische Phonetik ausgezeichnete Leistungen." (Quelle: www.16vor.de)

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Madama Butterfly

(Premiere: 23.02.2008)

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Treveris

(Uraufführung: 27.01.2008)

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Der Bettelstudent
(Premiere: 13.01.2008)

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Cusanus- Fragmente der Unendlichkeit
(Premiere: 24.11.2007)


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(Premiere: 30.09.2007)
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Theaterfest 2007

Sonntag, 23.09.2007

Theater Trier

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TV Sportlerwahl 2006

Donnerstag, 01.03.2007

Arena Trier


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"Der bewegte Opernchor"

Musicalrevue

"Kiss me, phantom"

Sonntag, 22.04.2007 (17.00 Uhr)

Theater Trier

(Foyer)



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Presse

Ein Chor in Bewegung


TRIER. Mit 20 Mitgliedern ist der Opernchor nach dem Orchester die zweitgrößte Gruppe am Theater Trier. Aber die ausgebildeten Profi-Sänger tauchen in der Regel nur im Hintergrund auf – und manchmal gar nicht. Das soll sich nun ändern: Mit dem Projekt "Der bewegte Chor".

Chorsänger am Theater: das ist ein wechselhaftes Schicksal. Manchmal gibt es da die richtig große Chor-Oper, bei der das Gesangs-Ensemble, verstärkt durch den Extra-Chor, kräftig abräumt. Dann gibt es Produktionen, in denen der Chor die Staffage liefert, bisweilen ziemlich gebeutelt durch skurrile Regie-Ideen. Und dann gibt es die harten Zeiten, in denen nichts Gescheites zu tun ist, weil die Spielplanung in ihrer unergründlichen Weisheit monatelang nur Musiktheater mit minimalistischer Chor-Ausstattung vorgesehen hat.

Da kann es schon mal vorkommen, dass zwanzig öffentlich besoldete Profis ihre Zeit mit dem exzessiven Proben für winzige Auftritte zubringen. Zu ihrem eigenen Unwillen. Und weil man vorhandene Kapazitäten besser nutzen will, soll der "bewegte Opernchor" künftig Publikum und Sänger gleichermaßen erfreuen.

Gedacht ist an Themen-Abende, die der Chor oder Teile davon in eigener Regie im Theater gestalten. Vom "emanzipierten Opernchor", bei dem sich die Damen-Riege der Chansons von Edith Piaf bis Zarah Leander annimmt, über den "frisierten Opernchor" mit beliebten Barbershop-Songs oder den "grammophonen Opernchor" mit alten Schlagern bis hin zum "verkreisten Opernchor" mit Titeln von Georg Kreisler oder Friedrich Hollaender reichen die Ideen, die Chormitglied Carsten Emmerich zusammen getragen hat.

An erfolgreichem Mainzer Vorbild orientiert

Für den "bewegten Opernchor" gibt es ein erfolgreiches Vorbild. Der ehemalige Trierer Kapellmeister und Chorleiter Sebastian Laverny hat in Mainz ein bundesweit beachtetes Modell etabliert. Dort sind die Chor-"Sonderangebote" inzwischen ein beliebtes und aus dem Theaterprogramm nicht mehr wegzudenkendes Element geworden, das vom Publikum ständig nachgefragt wird.

Im Drei-Monats-Rhythmus könnten sich Emmerich und seine Kollegin Cynthia Nay eine entsprechende Veranstaltungsreihe in Trier vorstellen. Gekrönt von einem großen Konzert mit den beliebtesten Opernchören, vielleicht open air im Rahmen der Antikenfestspiele.

Für den Sommer 2007 wird es wohl zu spät sein angesichts der dicht gedrängten Veranstaltungskalender. Doch für 2008 kann sich auch Verwaltungschef Werner Reichert ein solches spektakuläres Event vorstellen. So lange soll und will der Chor aber mit seinem Gesamt-Projekt nicht warten. "Gar nicht erst auf die lange Bank schieben", lautete der Rat von Intendant Gerhard Weber. So fällt der Startschuss für den "bewegten Chor" mit einem Weihnachts-Konzert am 23. Dezember um 19.30 Uhr im Großen Saal.[...]

[Trierischer Volksfreund vom 15.12.2006]

 

 





Bewegt für eine gute Sache


TRIER. Üblicherweise agiert er eher im Hintergrund: der Opernchor des Trierer Theaters. Das war am Samstagabend anders, als das Ensemble verdientermaßen ganz alleine im Rampenlicht des Theaters stand. Der Opernchor gab ein Weihnachtskonzert zugunsten der TV-Benefizaktion "Meine Burg".

Um es vorweg zu nehmen: Sowohl die Idee als auch die Ausführung waren gut. Zum ersten Mal realisierte der Chor das Projekt "Der bewegte Chor" – und erlaubte damit eine ganz neue Sichtweise auf die einzelnen Akteure. Unmittelbar im Anschluss an das Kindermusical "Der Lebkuchenmann" präsentierte der Opernchor sein Weihnachtskonzert.

So kam es bei einem Teil des Publikums zu einem "fliegenden Wechsel", wie es TV-Redakteur Dieter Lintz formulierte, während andere gleich auf ihren Sitzen ausharrten. Während der 80-minütigen Vorstellung brachten Ensemble und Solisten das facettenreiche Können von Profi-Sängern und -Sängerinnen deutlich zum Ausdruck.

In zehn verschiedenen Sprachen sangen die Künstler, am Klavier von Chordirektor Norbert Schmitz begleitet, weihnachtliche Lieder aus aller Herren Länder. Aufgelockert und humorvoll gewürzt wurde der Abend durch die Moderation von Lintz, der dem Publikum augenzwinkernde Gedichte von James Krüss vortrug.

Das Konzert kostete keinen Eintritt, allerdings waren Spenden zugunsten der TV-Benefizaktion "Meine Burg" für den Trierer Kinderschutzbund willkommen.

Bruno Worst, erster Vorsitzender der Einrichtung, zog am Rande der Veranstaltung eine Zwischenbilanz der Benefizaktion. "Ich bin von der Resonanz überwältigt", sagte er, "ganz viele junge Leute spenden, auch viele Kinder engagieren sich für Kinder." Basare, Verkäufe, Musikveranstaltungen, Weihnachtstische – die Kreativität, mit der Menschen sich für den Kinderschutzbund einsetzten, sei unbegrenzt. Auch das ganze Team sei aus eigener Initiative "dreifach" engagiert, um das Ziel, künftig in behaglichen und kindgerechten Räumen Kinderschutzarbeit leisten zu können, zu realisieren.

Worst hatte noch eine gute Nachricht dabei: Einzelne Unternehmen hätten ihre Bereitschaft signalisiert, beispielsweise einen barrierefreien Zugang in einem neuen Domizil des Kinderschutzbunds mitzufinanzieren. Außerdem hätten Stiftungen größere Geldbeträge im fünf- bis sechsstelligen Bereich in Aussicht gestellt. Dies seien aber vollkommen unverbindliche Anfragen, die – wenn überhaupt – nur mit dem weiteren Ansteigen des Benefiz-Grundstocks in realisierbare Nähe rückten. "Wir sind nach wie vor auf Kleinstbeträge angewiesen und brauchen jeden einzelnen Euro", sagte Worst. "Es geht ja nicht nur um den Um- oder Anbau eines Hauses, sondern auch um die Ausstattung und das Mobilar."

Am Ende des Konzerts verließen zufriedene Gäste das Theater. Ein ansprechendes Niveau, das unbedingt einer gebührenden öffentlichen Wahrnehmung bedürfe, bescheinigte eine Besucherin dem Opernchor, der sich bei weiteren Aktionen dieser Art "ruhig etwas bewegter" geben dürfe.

Mit weiteren, regelmäßigen Veranstaltungen dieser Art will der Opernchor das Programmangebot im Theater Trier in Zukunft erweitern.

[Trierischer Volksfreund vom 26.12.2006]

Dieter Lintz




Opernchor des Theaters der Stadt Trier | info@opernchor-trier.de